Der eigene Webshop

Eine Möglichkeit zur Monetarisierung einer Website ist die Einrichtung eines eigenen Webshops. Durch die recht intensive Auseinandersetzung mit den Produkten, die man auf der eigenen Website bewirbt kann es vorkommen, dass die Idee entsteht das beschriebene Produkt tatsächlich selbst zu verkaufen.

Profi werden

Betreibt man den Aufbau einer Nischenwebsite seriös lässt es sich nicht vermeiden sich umfangreiches Wissen zu dem Thema anzueignen. Stundenlange Recherchen zu dem Thema der eigenen Website machen aus dem Betreiber im Laufe der Zeit einen Profi auf dem Gebiet. Abgesehen vom umfangreichen Fachwissen hat man mit einer gut laufenden Website auch gleich eine geeignete Vertriebsplattform und der Betrieb eines Webshops kann zusätzlich den Mehrwert, den Ihre Website dem Kunden bietet, steigern.

Betreibt man beispielsweise eine Website zum Thema Königspudel kann im Laufe der Zeit die Idee reifen ein Produkt, sagen wie einmal ein spezielles Halsband für Königspudel, oder ein spezielles Haaröl für den Hund zu verkaufen.

Einkauf

Um ein physisches Produkt zu verkaufen ist es erforderlich sich die zu verkaufenden Produkte zu beschaffen. Man steht vor der Wahl ein fertiges Produkt im Großhandel in großen Stückzahlen zu beschaffen und dann einzeln zu verkaufen, also z.B. Halsbänder in verschiedenen Farben aus Taiwan importieren und national zu verkaufen, oder die Produkte selbst herzustellen. Wenn wir beispielsweise ein spezielles Haaröl für den glänzenden Königspudel und die optimale Fellpflege vertreiben wollen benötigen wir Inhaltsstoffe, wie verschiedene Öle und die passenden Fläschchen.

Bei der eigenen Herstellung ist der große Vorteil, dass man, je nach Nachfrage die Produktion, also in unserem Fall das Mischen des Fellöls erst mit der Bestellung beginnen muss. Es ist also nicht nötig viel Ware einzulagern, sondern es werden lediglich die Rohstoffe gelagert und bei Bedarf zu einem Verkaufsprodukt veredelt.

Vertrieb – der eigene Webshop

Den Vertrieb kann man am einfachsten über einen eigenen Webshop organisieren. Dafür wird lediglich ein passendes WordPress-Plugin installiert und die Produkte eingestellt. Das bekannteste WordPress-Webshop-Plugin ist Woo-Commerce und WP eCommerce, die beide in kostenlosen Versionen verfügbar sind. Die genaue Einrichtung und Konfiguration der Plugins werde ich in einem späteren Beitrag behandeln.

Hat man den Webshop erstellt und die Produkte online gestellt, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis die erste Bestellung eingeht. Davor sollte man sich rechtzeitig mit dem Thema Logistik auseinandersetzen.

Logistik

Ein wichtiger Faktor im Onlinehandel ist die Logistik und dabei speziell der Transport der bestellten Ware zum Kunden. Für den Versand unseres Königspudel-Spezial-Fellöls benötigen wir eine transportsichere Verpackung, also etwas Füllmaterial und einen passenden Karton und einen Paketdienst. Den Versand kann man bei den meisten Anbietern online beauftragen und zwischen einer Abholung zu Hause, oder der Selbstanlieferung in einem Paketshop wählen. Steigert sich die Anzahl der Pakete, die man verschickt macht es Sinn ein Offert bei den verschiedenen Paketdiensten einzuholen, da bei regelmäßigem Versand auch günstigere Preise möglich sind.

Administration

Der Vertrieb eigener Waren ist, je nach der Art des Produkts mit Risiken verbunden. Einerseits gelten im Onlinehandel strenge Richtlinien, was Retoursendungen, Rücktrittsrecht usw. betreffen und andererseits können Gewährleistungsansprüche entstehen, die man bedenken sollte. Auch die erzielten Umsätze müssen natürlich ordnungsgemäß versteuert werden. Es empfiehlt sich hier vor der Umsetzung von einem Experten beraten zu lassen um unangenehme Folgen zu vermeiden.

Professionialisierung und Expansion

Nachdem er eigene Webshop floriert und das Produkt vom Markt angenommen stehen einige Möglichkeiten offen um den Absatz noch weiter anzukurbeln. Es geht in erster Linie darum die Reichweite der eigenen Produkte zu erhöhen und sie auf großen Verkaufsplattformen zu präsentieren. Amazon.de stellt in so einem Fall die Möglichkeit zur Verfügung, die eigenen Produkte im Webshop von Amazon zu präsentieren und somit die Reichweite dramatisch zu erhöhen. Allerdings ist auch hier ein starker Wettbewerb gegeben und wenn man in den Suchergebnissen von Amazon weit vorne auf attraktiven Positionen gelistet werden und unter den richtigen Suchbegriffen gefunden werden möchte, dann empfiehlt es sich, die Unterstützung einen Amazon Account Manager zu beauftragen die eigenen Produkte entsprechend zu positionieren um das gesamte Potential des Marktplatzes Amazon mit Millionen von potentiellen Käufern auszuschöpfen. Auf der Homepage von Wortschlüssel findet sich eine Beschreibung der Leistungen, die ein Account Manager erbringt.

Das nächste Level

Hat man sein Produkt optimal bei Amazon positioniert und steigen die Absätze, dann besteht auch die Möglichkeit die komplette Logistik an Amazon auszulagern und den Versand und alle anderen Aufgaben rund um die Bestellung komplett auszulagern. Damit spart man einerseits sämtliche Tätigkeiten, wie das Verpacken der Waren und gewinnt andererseits auch die Möglichkeiten den Vertrieb sehr einfach auf andere Länder auszuweiten.

Chancen und Risken

Der Vertrieb eigener Produkte ist durchaus ein interessantes Betätigungsfeld. Hat man ein interessantes Produkt, das zu einem attraktiven Preis angeboten werden kann, dann kann der Vertrieb durchaus ein zusätzliches Einkommen darstellen. Durch die Nutzung von Amazon.de als zusätzliche Verkaufsfläche kann die Reichweite der eigenen Produkte erhöht werden.

Bei der Beurteilung der steuerrechtlichen Situation, sowie allfälligen rechtlichen Rahmenbedingungen rund um den Online-Handel empfiehlt sich auf jeden Fall eine entsprechende Beratung.

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