e-learn-biotec.de ist jetzt ein dofollow-Blog

Der Linkaufbau ist ein wichtiges Standbein des Offpage-SEO. Dazu gehören auch Kommentare, die man unter interessanten Blog-Beiträgen hinterlässt. Allerdings sind diese Kommentare in den meisten Blogs als nofollow gekennzeichnet. Was genau das bedeutet und warum ich ab sofort meine Kommentare auf dofollow gestellt und e-learn-biotec.de zu eine dofollow-Blog umgebaut habe, möchte ich heute erklären!

rel=“nofollow“

Links können für Google gekennzeichnet werden. Einem normaler Link, den man einfach mit <a href=… in den Text setzt, wird von Google gefolgt. Es ist ein sogenannter dofollow link. Google betreibt sogenannte Bots. Das sind Programme, die Webseiten öffnen und den Inhalt analysieren. Man nennt diesen Vorgang Crawlen. Der Google-Bot kommt auf der Seite vorbei und „liest“ sie. Dabei erfasst Google den Inhalt und indexiert die Seite. Kurz nach dem ersten Besuch des Google-Bots ist sie im Google-Index enthalten und kann in den Suchergebnissen gefunden werden. Zumindest theoretisch. Praktisch wird eine neue Seite von Google erst einmal sehr weit hinten in den Suchergebnissen dargestellt. Findet der Google-Bot einen Link auf der Seite, dann folgt er diesem Link. Es wird also auch die Zielseite des Links besucht, oder gecrawled. Möchte man den Google-Bot nicht von der eigenen Seite ablenken, gibt es die Möglichkeit die Links auf nofollow zu setzen.

Dazu wird einfach das Attribut rel=“nofollow“ in den Link eingebaut.

<a href="http://www.google.de" rel="nofollow">eine kleine Suchmaschine</a>

Kommentare

Bei Blog-Kommentaren kann man in den meisten Blogsystemen, wie etwas WordPress, auch eine Webseite erfassen. Der Name des Autors des Kommentars wird dann als Link zu der angegeben Seite angezeigt. Üblicherweise sind solche Kommentare als nofollow gekennzeichnet. Die Ursachen dafür sind einerseits „Linkgeiz“ und andererseite Kommentarspam. Die meisten Webseitenbetreiber sind nicht gerade freigiebig mit ihren Links. Eine Webseite zu stärken ist ein langer Prozess und hat man dann endlich eine Webseite in den Top-Platzierungen auf Google, dann sind auch Backlinks von der eigenen Seite begehrt. Webmaster anderer Seiten suchen nach starken Linkquellen. Als Folge davon entsteht auf starken Seiten sogenannter Kommentar-Spam. Die Webmaster hinterlassen einzeilige Kommentare mit einem Link auf ihre Seite. Auf dofollow-Blogs ist das ein großes Problem und kostet viel Zeit. Schließlich ist man für den Inhalt der Kommentare auf der eigenen Webseite verantwortlich, also muss man jedes Kommentar lesen und manuell freigeben.

ein dofollow-Blog

Ich wage es und stelle e-learn-biotec.de auf dofollow-Blog um. Ich vertraue darauf, dass diejenigen, die mein Blog finden und meine Beiträge lesen, auch verantwortungsbewußt mit der Kommentarfunktion umgehen. Es interessiert mich, was meine Leser über meine Beiträge denken und hoffe, dass ich mit der Umstellung auf dofollow-Blog einen zusätzlichen Anreiz schaffe. Ich freue mich auf Eure zahlreichen Kommentare!

One Comment

  1. In der Tat ist es so, dass man durch den Linktyp dofollow es den Suchmaschinencrawlern erlaubt, dass sie die Webseiten erfassen dürfen. Allerdings ist es sinnvoll neben der Hauptseite auch Verweise auf Unterseiten zu platzieren. Google ist allerdings ein natürlicher Linkaufbau inzwischen immer wichtiger und so betrachtet es einen Linkaufbau mit zuvielen dofollow-Links in kurzer Zeit als unnatürlicher Wachstum. Bevorzugt wird inzwischen die gesunde Mischung aus dofollow und nofollow.

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