Was ist SEO

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization, also die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Seite. SEO ist den meisten Webmastern ein Begriff und ein großes Thema. Wie genau es funktioniert, was man dazu wissen sollte und wie man am besten vorgeht erfahrt ihr hier auf meiner Seite.

In diesem Beitrag möchte ich gerne eine Einführung in die wichtigsten SEO-Themen geben. Die einzelnen Themen werden nur kurz erwähnt und in späteren Beiträgen ausführlich behandelt!

Was ist das Ziel von SEO

Als Webmaster, bzw. als Betreiber einer Website ist man immer interessiert eine möglichst große Leserschaft anzusprechen. Es gibt verschiedene Beweggründe viele Leser auf eine Seite zu bekommen.

Auf der einen Seite fließt natürlich viel Arbeit in eine Website. Man schreibt Artikel, recherchiert, formuliert und gestaltet. Man sucht, kauft, oder erstellt Grafiken und arbeitet am Design. Man perfektioniert den eigenen Stil und arbeitet ambitioniet daran eine Seite zu erstellen, die Leser interessiert und Informationen enthält, die in dieser Form noch nie da waren und bemüht sich, neue Aspekte in bestehende Themen einzubringen. Natürlich möchte man, nach all der Arbeit auch jemanden erreichen. Ein Maler versteckt sein Bild ja auch nicht unter dem Bett, sondern lädt sein Publikum zur Vernisage und der Autor, der sein Buch in hunderten Stunden fertiggestellt hat wird auch daran interessiert sein, es wenigstens einer kleinen Leserschaft zur Verfügung zu stellen. Hier ist die Motivation möglichst vielen Menschen Mehrwert und Information zu bieten.

Auf der anderen Seite bietet eine eigene Website natürlich auch eine Möglichkeit Geld zu verdienen. Das kann ganz nebenbei durch Platzierung von Werbung auf der Seite passieren, oder geht teilweise auch so weit, dass die Website nur aus diesem Grund überhaupt entsteht. Viele Seiten im Internet entstehen aus dem Beweggrund kaufwillige Besucher mit Produkten zu verbinden, für die eine ordentliche Provision bezahlt wird. In diesem Fall bedeutet die Anzahl der Besucher einer Seite auch ein größeres Umsatzpotential. Vergleicht man so ein kommerziell motiviertes Webseitenprojekt mit einer Plakatwand, so ist ganz klar, dass eine Plakatwand auf der dicht befahrenen Hauptstrasse mehr Einnahmen versprechen wird, als eine Plakatwand in einer dunklen Nebenstrasse. Bei derartigen Websites ist die Motivation klar wirtschaftlich geprägt.

Nicht zuletzt gibt es auch etliche kommerzielle Seiten von Unternehmen, die das Internet nutzen wollen um potentielle Käufer und bestehende Kunden anzusprechen. Das Internet ist heute ein integraler Bestandteil unseres Lebens und kaum ein Mensch hat keine elektronische Identität. Da die Gestaltungsmöglichkeiten endlos sind und, hält man sich wieder den Vergleich mit der Plakatwand vor Augen, die potentielle Reichweite einer Website sich mit konventionellen Werbemitteln auch für viel Geld nicht realisieren lässt, ist das Internet eine beliebte und gängige Methode Informationen mit verschiedener Intention zu platzieren.

Nichts geht ohne Google

Google

Heute ist die Erreichbarkeit einer Website nahezu gleichzusetzen mit dem Erscheinen der URL in den Suchergebnissen von Google. Wie sind Sie auf meine Website gestoßen?

Google hatte im Jahr 2015 einen Marktanteil von 94,84%. Am zweiten Platz liegt Bing mit 2,59%. (Quelle: Statista.com)

Man kann tatsächlich ALLE anderen Suchmaschinen dieser Welt (zumindest in Deutschland und den umliegenden Ländern)

vernachlässigen und die eigene Energie, die man für die Suchmaschinenoptimierung inve

stiert auf Google konzentrieren. Ich werde auf dieser und den anderen Seiten immer nur von Google schreiben, auch wenn ich manchmal damit auch andere Suchmaschinen meine.

Google spielt für einen Webmaster, oder SEO (also einen Suchmaschinenoptimierer 😉 ) eine tragende Rolle und entscheidet über Erfolg, also viele Besucher, oder Misserfolg, also keine Besucher. Darüber hinaus kommt man auch in andere

n Bereichen nicht an Google vorbei. Ich werde im Laufe der Zeit die verschiedenen Themen in eigenen Beiträgen behandeln. Trotzdem auch an dieser Stelle schon mal eine Liste von Diensten und Angeboten von Google, die fast jeder Webmaster früher, oder später verwendet.

  • Google AdWords -> Keyword Recherche und/oder bezahlte Anzeigen
  • Google AdSense -> bezahlte Werbung
  • Google Analytics -> Statistiken über Websitebesuche
  • Google XML Sitemap -> Dienst um Websiteaktualisierungen zu melden
  • Google Suche -> Beantwortet jede Frage

Wie genau Google Websites reiht und woher es Informationen dafür bezieht ist leider nicht öffentlich zugänglich. Diese Informationen über die verschiedenen patentierten Algorithmen und die genauen Methoden hält Google sicher unter Verschluss. Ein großer Teil der Informationen, die man im Netz findet ist also als Best-Practice, bzw. Erfahrung, oder ganz einfach als Vermutung zu werten. Nicht zuletzt darf man nicht außer Acht lassen, dass Google auch ein gewinnorientiertes Unternehmen ist, das sicher auch wirtschaftliche Interessen in die Reihung und Bewertung von Webseiten einfließen lässt. Zu guter letzt macht Google, so wie alle anderen Firmen auch, das was es selbst für das beste hält. Trotzdem sind die meisten Informationen auch beweisbar. Man kann sich ganz einfach bei einem guten Hoster einen günstigen Webspace sichern, eine Domain registrieren und die verschiedenen Tipps und Informationen einfach mal umsetzen. Dazu werde ich später eine genaue Anleitung verfassen.

An dieser Stelle möchte aber vorerst nur auf die grundlegenden SEO-Methoden eingehen und die einzelnen Themen in späteren Beiträgen vertiefen.

On-Page SEO

Als On-Page SEO werden die Maßnahmen bezeichnet, die man auf der eigenen Seite setzt um die Seite in den Suchmaschinen unter die Top-Ergebnisse zu bringen.

Dazu muss man wissen, dass eine Website in unregelmäßigen Abständen von sogenannten Bots, Crawlern und Spidern besucht wird. Das sind keine mechanischen Spinnen, sondern Programme, die automatisch im Auftrag von Google durchs Internet surfen. Dabei werden Informationen der besuchten Seite ausgelesen und bei Google in der Datenbank gespeichert. Damit ist die Website „indiziert“, also der Inhalt der Seite bei Google bekannt. Warum der Robot vorbeikommt und wann er wieder kommt ist quasi ein Betriebsgeheimnis von Google. Wer ein bisschen surft und natürlich mit Google nach dem Verhalten von Google sucht wird verschiedene Aussagen dazu finden. Als sicher gilt, dass die Robots sich von verschiedenen Faktoren „beeinflussen“ lassen. Dazu gehören:

  • robots.txt -> eine Textdatei am Webserver in der Anweisungen für den Robot stehen
  • meta-tags -> Die Metatags sind hauptsächlich für die Robots da. Es gibt auch Möglichkeiten das Verhalten beim Besuch selbst zu steuern
  • Updates -> Sites die upgedatet wurden werden gerne besucht, also häufige Updates bringen häufige Robot-Besuche
  • Links -> Robots folgen auch links. Also je mehr Links auf die eigene Seite zeigen, desto öfter kommen die Robots vorbei
  • Relevanz -> Je „besser“ eine Seite ist, desto öfter wird sie besucht

Keywords – Das Futter für den Google-Bot

Mit dem Onpage-Seo füttert man also den Google Robot mit den Informationen unter denen Google die eigene Seite ablegen soll. Dazu gibt es ein paar Empfehlungen, wie man einen Artikel, also eine Seite aufbauen sollte, damit sie ihm besonders schmeckt.

Dabei sollte man eine klare Vorstellung von den Usern haben, die man gerne auf die eigene Seite leiten möchte. Man versetzt sich also in die Zielgruppe und überlegt, was jemand, der genau das sucht (und bestenfalls kaufen möchte) auf Google eingibt. Haben wir diesen Suchbegriff, bzw. unsere Suchbegriffe, dann haben wir bereits eine Liste von möglichen Keywords. Als nächstes gilt es die Keywords zu gewichten und zu reihen. Man sollte ein Hauptkeyword und eine Handvoll ergänzende Keywords haben. Das Hauptkeyword sollte aber auf jeden Fall im Focus stehen. Ziel ist es, dann wenn jemand unter Google dieses Hauptkeyword eingibt, auf der ersten Ergebnisseite aufzuscheinen.

Das Problem dabei ist es, ein Keyword zu finden, das nicht bereits von starker Konkurrenz besetzt ist und das trotzdem gesucht wird. Das wird von Tag zu Tag schwieriger. Wenn man allerdings seine Website nur aus eigenem Antrieb und ohne großen Ehrgeiz und Verdienstabsicht betreiben möchte, dann ist es weniger wichtig ein Top-Keyword zu wählen, sondern man kann sich durch den eigenen Stil und die Qualität der Informationen von den anderen abheben und auf natürlichem Weg effektives Offpage-SEO erreichen. Aber auch in diesem Fall sollte man die Anforderungen des Google Robots kennen und ihm mit dem Content und den Meta-Informationen entgegen kommen. Schreibt man ambitioniert z.B. über Königspudel und das Wort Königspudel kommt auf der gesamten Website in der URL, im Titel, den Überschriften, den Metainformationen und dem Content kein einziges mal vor, dann kann man 100 Millionen Backlinks von Pagerank 9 Seiten haben und trotzdem wird keiner der nach Königspudel sucht diese Seite als Suchergebnis vorgeschlagen bekommen.

Richtig dosiertes Onpage-SEO

Natürlich darf man es mit dem Onpage-SEO auch nicht übertreiben. Wenn wir beim Beispiel Königspudel bleiben und es gibt auf der Website keinen einzigen Satz ohne das Keyword Königspudel, dann kann das dazu führen, dass das dem Google Robot nicht gefällt. Ich schätze die Kollegen bei Google, die die Robots programmieren als recht kompetent ein. Wenn man davon ausgeht, dass sie auch einen Internetanschluss haben, dann werden sie sicher mal auf die verschiedenen Seiten schauen auf denen SEO-Maßnahmen beschrieben werden und natürlich werden sie wissen, dass Millionen von Websitebetreibern versuchen ihren Robot zu überlisten. Und natürlich werden Sie laufend dazu lernen und auf die verschiedenen Tricks der SEO´s reagieren und ihre Ausschlusskriterien noch schärfer machen. Was Google aber auf keinen Fall machen kann, ist echte Webseiten auf denen echte User ehrliche Beiträge schreiben und Firmen- und Nachrichtenseiten auf denen Fakten veröffentlicht werden nicht ordentlich zu indizieren. Die Kunst beim Onpage-SEO ist es also dem Robot einen natürlichen einzigartigen Text, der nicht mit dem Keyword überladen ist, der thematisch stimmig ist, auf einer zum Thema passenden Website erscheint und der die richtige Länge, ein paar Überschriften usw. usw. hat so zu präsentieren, dass er nicht den Verdacht schöpft hier überlistet zu werden und den Köder schluckt, ohne es zu merken. Die Google-Entwickler sind im Einzelfall sicher im Vorteil, weil sie den Algorithmus kennen und bei der Indizierung der Seite das letzte Wort haben, aber der Website-Betreiber hat den großen Vorteil, dass er Teil einer unglaublichen Masse ist und sich eigentlich nur nicht zu auffällig verhalten darf.

Mehr Infos zum Onpage SEO folgen in einem eigenen Beitrag.

Off-Page SEO

Die eigene Website hat der Webmaster voll und ganz im Griff. Sie, oder er kann hier tun und lassen, was richtig erscheint und das On-Page Marketing von A bis Z nach Lehrbuch durchziehen. Ist On-Page alles Search Engine optimiert, dann hat man zwei grundsätzliche Möglichkeiten. Entweder abwarten und Tee trinken, oder weitermachen mit dem Off-Page optimieren.

Es geht um die Links

Unterm Strich führt beides theoretisch zum selben Ergebnis. Sitzt man im blau-rot-gelb-blau-grün-roten Büro bei Google stellt man sich das so vor:

Da publiziert einer was im Internet, das wieder ein anderer liest. Der Leser findet das so toll, dass er auf der wahrscheinlich vorhandenen Website, seinem Facebook-Profil, oder in irgend einem Forum, oder Kommentar auf einer Website die URL des tollen Artikels, oder der tollen Domain euphorisch berichtet. So entsteht ein sogenannter Backlink. Der verhilft dann wieder mehr Leuten diesen Artikel zu finden, weil die auch in dem Forum schreiben, oder lesen und den Artikel über den Link aufrufen, toll finden und natürlich selber auch gleich verlinken. So entstehen noch mehr Backlinks und der Off-Page-Schneeball rollt. Die Google-Robots stoßen dann bei Ihrer Futtersuche immer wieder auf Links zu der Seite und dann denkt sich Google, dass die Seite sicher auch für andere User interessant ist und reiht sie weiter nach vorne, wenn jemand so etwas ähnliches sucht, was auf der Seite beschrieben wird. Also das Keyword, das wir ganz natürlich in den Content eingearbeitet haben.

Google hat also eine riesige Datenbank in der er ~75.000 Seiten mit dem Keyword Königspudel gespeichert hat. Der erste Treffer hat ~620 Links von ~55 Domains. Der zweite ist aktuell ein Ebay-Link, also entweder ein bezahlter, oder Google findet Ebay so toll und wichtig, dass es völlig egal ist, wonach man sucht und ein Ebay-Treffer immer ganz vorn angezeigt wird. Der dritte hat nur ~70 Backlinks von ~25 Domains. (Wenn ich jetzt zum Beispiel alle Leser hier ganz dolle bitte einen Link auf meine Seite mit dem anchor text Königspudel zu setzen und alle machen das natürlich sofort, dann finden die armen Leute, die ihren Königspudel frisieren lassen wollen wahrscheinlich Infos über Backlinks als einen der ersten Treffer. Wär ein Spaß, bringt uns allen aber wenig, weil Königspudel eben nicht mein Hauptkeyword ist und ich die Leute, die Königspudel suchen eigentlich auch nicht auf meiner Seite brauche. Wenn der Google-Robot aber meint, dann soll er das Keyword mitnehmen – und Königspudel mit nur 75.000 Treffern ist ja nicht so hart umkämpft – und mich ganz natürlich auf der zehnten Seite einreihen).

Man kann also davon ausgehen, dass Königspudel Seiten bringt, die nicht unbedingt künstlich in die vorderen Ränge gepusht wurden, sondern wirklich nach dem Prinzip Begeisterung und daraus resultierendes Linksetzen gereiht wurden.


Von nichts kommt nichts

So funktioniert das in der Theorie. Begeisterte Websitebesucher verlinken qualitative Inhalte und geben Google damit deutliche Signale welche Webseiten gut und welche weniger gut sind und Google kann dann eine sinnvolle Reihung der Websites vornehmen.

In der Praxis gibt es da allerdings ein Problem: Es gibt über Königspudel nicht sehr viele Seiten, aber auch 75.000 ist schon eine stattliche Menge und die wenigsten User – Ich würde mal sagen alle – blättern nicht bis zur Seite 5.750 durch um auch noch beim 75.000sten Treffer qualitiven Inhalt zu identifizieren und mit anderen zu teilen. Also haben die Treffer weiter hinten eigentlich keine Chance natürlich nach vorn zu kommen. Jetzt kann sich der Websitebetreiber entweder auf eine Nische hoffen, die er abdeckt, also z.B. „rosa Königspudel“, was nur noch 20.000 Treffer bringt, oder „rosa Königspudel Züchter“, was nur noch ~4.000 Treffer bringt, allerdings bekommt er dann nur noch die Leser ab, die auch genau danach suchen. Und das werden bei „rosa Königspudel Züchter“ nicht mehr viele sein.

Königspudel ist tatsächlich ein schwaches Keyword. Nehmen wir einmal „SEO“. Google bringt ~308.000.000 Ergebnisse für diesen Suchbegriff und der erste und zweite echte Treffer kommt von Wikipedia und der dritte Treffer hat 78.175 Backlinks von 1.673 Domains.

Wollen wir bei diesem Suchbegriff vorne dabei sein müssen wir mehr als 78.000 Backlinks bekommen. Wenn wir nicht auf natürliches Linkwachstum hoffen wollen, sondern aktiv Off-Page SEO betreiben, dann müssten wir ein Jahr lang jeden Tag 213 Links erfassen, oder zehn Jahre lang jeden Tag 21 Links. Und dann ist es immer noch nicht sicher, wo man landet, weil die Links werden von Google auch noch mal gewichtet. Also ein Link von einer starken Seite, die selbst viele Backlinks hat zählt mehr, als ein Link von einer schlechten Seite.

Also schlagen wir uns den Begriff SEO aus dem Kopf und denken uns ein besseres Keyword für unsere Website aus.

Welche Möglichkeiten und Techniken es gibt im Backlinks zu generieren behandle ich in einem späteren Beitrag.

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